Gemeinnützige Körperschaften dürfen ihre Mittel nur für Ihre satzungsgemäß steuerbegünstigten Zwecke verwenden. Mittel sind sämtliche Vermögenswerte der Körperschaft. Das Mittelverwendungsgebot schreibt vor, dass ausnahmslos alle erwirtschafteten Erträge aus wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben, Zweckbetrieben und der Vermögensverwaltung innerhalb des Verwendungszeitraums für steuerbegünstigte Zwecke verwendet werden. Es ist nicht zulässig, dass gemeinnützige Körperschaften unzulässig Mittel ansammeln, ohne zu realisieren, dass die Frist zur zeitnahen Verwendung längst überschritten wurde. Bei jeder Mittelverwendung sollte geprüft werden, ob dieser der Verfolgung ihrer satzungsgemäßen steuerbegünstigten Zwecke dient.

 

Quelle: Internetservice "Aktuelles aus Steuern und Recht"

Beitrag: Unternehmensberatung - KW 52, 2019

Kontoleihe

Gerät ein Firmeninhaber oder eine Privatperson in wirtschaftliche Schwierigkeiten, passiert es oft sehr schnell, dass sie durch eine Kontopfändung nicht mehr frei über ihre Bankkonten verfügen kann. Damit der Zahlungsverkehr trotzdem abgewickelt werden kann, "leihen" der betroffenen Person mitunter Familienangehörige oder Freunde ihr Konto – und gehen damit ein großes finanzielles Risiko für sich ein.

AGB werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn sie in den Vertrag einbezogen wurden und die Voraussetzungen des § 305 Abs. 2 BGB erfüllt sind. Hier macht der Gesetzgeber gemäß §310 Abs.1 S. 1 BGB Unterschied zwischen Verbrauchern und Unternehmern, da die besonderen Einbeziehungsvoraussetzungen nach § 305 Abs. 2 BGB für Unternehmer nicht gelten.

Die steuerliche Anerkennung als gemeinnützig ist für nahezu alle Vereine enorm wichtig.

Hiermit sind regelmäßig nicht nur steuerliche Vorteile verbunden. Die Gemeinnützigkeit ist in vielen Fällen auch Voraussetzung, um Zuschüsse zu erhalten zu können oder Mitglied in Verbänden sein zu können.

Der BFH hat mit Urteilen zum Thema Restschuldbefreiung und Steuerstraftaten einen Leitsatz aufgestellt (Az. VII R 24/17 und VIII R 2 5/17).

Aufgrund der Urteile des Bundesfinanzhofes zur Rechnungsstellung hat das Bundesfinanzministerium Änderungen am Umsatzsteuer-Anwendungserlass vom 01.10.2010 BStBl I S. 846 vorgenommen.

Die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung sollen ab 2019 wieder paritätisch von Arbeitnehmern und Arbeitgebern bzw. vom Rentner und Rentenversicherung getragen werden. Der von der Krankenkasse festzusetzende Zusatzbeitrag wird dann zu gleichen Teilen getragen.

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02 Jan 2020
Bürourlaub vom 21.12.2019 bis 06.01.2020